Projekte

Woran ich (gerade) arbeite ...

Garou und der Mord auf dem Jakobsweg

Ein neuer Höxter-Krimi
vom schwarzen Schnüffler
mit den weißen Socken.


Der Jakobsweg zwischen Höxter und Brakel

Gefährliche Etappe!

Der Jakobs­weg: Men­schen unter­wegs. Man­che auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Andere hof­fen, sich selbst zu fin­den. Wie­der andere hof­fen auf ein Wun­der.

Ich hoffe auf nix: Ich bin ja schließ­lich ein Hund! Genauer: Ich bin der Krimi-Eura­sier, der Hund für alle Fälle.

Eigent­lich ver­läuft der Jakobs­weg von Cor­vey durch Höx­ter nach Lüt­mar­sen. Für mich beginnt er aber erst rich­tig beim »Drachen­töter« am West­fried­hof. Rein spuren­tech­nisch ist das Stück hin­auf zum Heili­gen­berg für mich wie Net­flix für die Smart­phone-Jun­kies von heute: Span­nung satt und ohne Unter­brechung!

Neu­lich hat ein frem­der Mann Herr­chen ange­spro­chen und ihm ein Bild gezeigt: Seine Schwes­ter Sonia sei beim Pil­gern auf dem Jakobs­weg ver­schwun­den. Jetzt sucht er sie und fragt Jeden, der ihm begeg­net, ob er Sonia gese­hen hätte.

Herrchen hat in typisch mensch­licher Selbst­über­schät­zung sofort mit einem nach­drück­lichen »Nein« gean­twor­tet, was den armen Mann natür­lich ent­täuscht hat.

Hätte er mich doch nur gefragt: Ich hätte ihm Eini­ges über seine Schwes­ter sagen kön­nen: Ihren Geruch kannte ich schon, er war dem ihres Bru­ders sehr ähn­lich. Ich hatte sie vor gerau­mer Zeit weiter oben auf dem Weg gero­chen. Unge­fähr dort, wo mal ein Ske­lett im Wind klap­pernd in einem Baum hing *).

Spon­tan ent­schloss ich mich: Dem Manne muss gehol­fen wer­den! Ich werde das Rät­sel um die ver­schwun­dene Schwes­ter lösen. Damit er mich ver­steht, habe ich ihn ganz doll ange­we­delt.Lei­der hat Herr­chen wie­der unqua­lifi­ziert dazwi­schen ge­quatscht: »Der scheint Sie irgend­woher zu ken­nen.« Na klar! Nicht irgend­woher, sondern ganz kon­kret von die­sem Weg.

Einige Tage später tref­fen wir den lei­den­den Bru­der bei Cor­vey wie­der. Wir erfah­ren, dass er Georg heißt. Herr­chen denkt end­lich mal mit und fragt ihn, ob er ein paar Klei­dungs­stücke von ihr für mich mit­brin­gen könnte. Damit ich die Spur von Sonia auf­nehmen kann. Als ob ich das nötig hätte: Mit ihrem Bru­der Georg habe ich doch das aktu­ellste Geruchs-Mus­ter, das hund sich vor­stel­len kann.

Als wir wei­ter­ge­hen, höre ich noch, dass Georg von einem ande­ren Mann ange­spro­chen wird. Das Gespräch zwischen den bei­den klingt hit­zig. Georg scheint den Mann zu ken­nen. Hat er etwas mit Sonias Ver­schwin­den zu tun? Das werde ich schon heraus­fin­den.

Wird fort­ge­setzt und zu ge­ge­be­ner Zeit als Taschen­buch/E-Book ver­öffent­licht.

*) Siehe »EwigesLeben«.