Bücherschnüfflers Fundsachen …

Der Wall in Höx­ter ist neu­er­dings nahe­zu uner­schöpf­li­cher Quell philo­sophi­scher Weis­hei­ten oder prak­ti­scher Lebens­hilfe.
In einem zumin­dest den Älte­ren noch bekann­ten Lied hieß es »Mar­mor, Stein und Ei­sen bricht, aber unse­re Liebe nicht.«
Erkenn­bar zutref­fend: Die Liebe strahlt in unschul­diger weißer Schön­heit.
In dem Drei­klang »Glaube, Liebe, Hoff­nung« findet sich auf dem Wall nichts zu »Glaube«. Und die Hoff­nung hat es so rich­tig zer­brö­selt! Frei nach dem Motto: »Die Hoff­nung stirbt zu­letzt. Aber sie stirbt!«
Setzen wir also alles auf die Karte der ewig währen­den »Liebe« und geben der Hoff­nung eine Chance: Viel­leicht hat ja eine mit­lei­dige Seele noch eine Tube Alles­kleber, um der zer­bro­che­nen Hoff­nung wie­der eine Zukunft zu geben.