Neues vom Bücherschnüffler …


Super geparkt!

Rainer Maus­feld ist emeri­tierter Pro­fessor für Allge­meine Psycho­­logie an der Universität Kiel. Seine wissen­schaftlichen Schwer­punkte sind Wahr­nehmungs­psychologie und Kognitions­wissenschaft. Umstritten sind seine Beiträge (seit 2015) zu Manipu­lations­techniken in Medien und Politik und zur Kritik der Entwick­lung der repräsen­tativen Demo­kratie zu einer neo­liberalen Eliten­demokratie.

In seiner Publi­kation »Warum schweigen die Lämmer? Wie Eliten­demokratie und Neoli­beralismus unsere Gesell­schaft und unsere Lebens­grundlagen zer­stören« vertritt Maus­feld die These, die ursprüng­lichen Defini­tionen der Begriffe Demo­kratie und Freiheit seien in einer an George Orwell erinnern­den Weise verfälscht worden. In ihrer gegen­wärtigen Form sei die reprä­sen­tative Demo­kratie ledig­lich eine „Wahl­oli­gar­chie“ und Freiheit sei ledi­glich die Macht des öko­nomisch Mäch­tigen. Die Macht­sicherung der neuen Elite, die haupt­sächlich Finanz­elite sei, voll­ziehe sich in neuen Formen der Trans­for­mation der Macht und der Mani­pulation des Bewusst­seins, um Macht „un­sicht­bar zu machen“. Eine entschei­dende Rolle spielen dabei seiner Auffassung nach die Medien. Der Neoli­bera­lismus sei eine rational auftre­tende Ideo­logie, der es gelungen sei, sich heim­lich als Rahmen­erzählung zu eta­blieren und sich als schein­bar alterna­tivlose Wirklich­keits­deutung durch­zu­setzen. Als drei besonders wichtige Strate­gien der Propa­ganda (Meinungs­manage­ment) stellt Maus­feld die Infor­ma­tions­über­flutung, die Frag­men­tierung und die Dekon­textua­lisierung/Re­kontex­tualisierung von Nach­richten dar, weil durch alle drei Techni­ken tat­säch­liche Ereig­nisse unsicht­bar gemacht würden.

Quelle: Wikipedia

Nach der Lektür mehr darüber in der »Lesestunde«.


Super geparkt!

Zugegeben: Es ist manchmal nicht ganz einfach, einen Parkplatz zu finden.

Mancher Autofahrer wird da erfinderisch – oder einfach nur bequem? Hund und Herrchen konnten kurvenschlagend noch passieren, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen. Aber was macht jemand im Rollstuhl oder mit einem Kinderwagen?


Satte Strecke

Keine Ende in Sicht: Die Serie verlo­rener Hand­schuhe geht weiter! Heutige Strecke: Siehe Bild.

Allmäh­lich über­kommt mich ein selt­sames Ge­fühl: Zu den von Garou aufge­funde­nen Hand­schuhen ge­sellen sich in­zwischen Mützen, Shirts, BHs (!) und anderes mehr. Wie »verliert« man/frau all diese sachen?


Echte Herausforderung!

Die Infla­tion roter Müt­zen mit weißen Bom­meln stellt für Garou, den schwar­zen Schnüffler, eine echte Heraus­forde­rung dar: Im Kinder­garten darf er zur Freude der Kin­der die Niko­laus-Mütze vom Kopf der beson­ders Muti­gen ziehen.

Darum versteht er nicht, wieso er seine Fähig­keiten nicht auch bei diesen über­dimen­sio­nalen Exem­plaren in der Markt­straße unter Be­weis stellen soll. Herr­chen musste ihm beruhi­gend zu­reden, damit er die Ob­jekte seiner Begierde (nach jeder ordent­lich herunter­gezo­genen Mütze gab es natürlich ein Lecker­chen) links liegen ließ.


Und tschüss, Schweinemarkt!

Der Wall ist wieder begeh­bar! Die Über­bleib­sel des letzten Schweine­mark­tes in diesem Jahr werden zu­sammen­geräumt.

End­lich kann man sich voll und ganz dem weih­nachts­märkt­lichen Spek­takel (inklu­sive Be­such vom Niko­laus) widmen. Ein erster Test bei leichtem Niesel­regen: Die Reibe­kuchen schmecken auch dieses Jahr wieder ausge­zeichnet. Die Glüh­wein­probe musste mit Rück­sicht auf den Führer­schein vorerst ausfallen.